Bandbio:

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www.myspace.com/aokgermany

 

 

Sommer 1987.  Jochen Graf, Peter Bernd, Michael Geisel und Frank Steinert fahren gemeinsam in den Sommerurlaub nach Spanien. An einem dieser Urlaubstage stehen sie völlig relaxed unter einem Baum, als zwei Mädels vorbeikommen. Diese bekommen einen Fotoapparat in die Hand gedrückt, um die freundschaftliche Idylle bildlich festzuhalten. Nachdem das Foto im Kasten ist, beschließt man: „Ab sofort sind wir eine Band, ein offizielles Pressefoto haben wir ja jetzt schon.“

Auf der Heimfahrt wird noch schnell festgelegt, wer an welchem Instrument brillieren soll, ohne es jemals zuvor in der Hand gehalten zu haben.

Jochen Graf wird als Bassist, Michael Geisel und Peter Bernd als Gitarristen auserkoren und Frank Steinert hinter das Drumkit gesetzt. Zurück in Frankfurt fährt Jochen an einem Werbeplakat der Krankenkasse AOK vorbei und er entscheidet: A.O.K, so soll die neu formierte Band heißen!

 

Gleich zu Beginn der Musikkarriere wird das Bandmotto festgelegt: „Wer probt fliegt raus!“

Am 20.09.1987 erfolgt der erste Live-Radau im Rock-Pub in Zeutern als Headliner unter dem Motto: A.O.K. - Gar nichts aus Mainhatten.

A.O.K. überlassen von Anfang an anderen Bands die Imagekämpfe in den Bereichen des Rock und Metal und stampfen mit dem "Nothing-Core" ein neues, bis dahin unbekanntes Genre aus dem Boden.

Man beschließt: Wir spielen auf der Bühne nicht mit- sondern  gegeneinander, was der Band von Beginn an hervorragend gelingt.

1988 erfolgt die Veröffentlichung des ersten Demos „Don’t bend for a friend“, was erstaunlich viele begeisterte Abnehmer findet.

Im jährlichen Rock Hard Poll landet A.O.K. bereits 1988 in der Rubrik „Dilettant“ auf Platz 1 und in der Rubrik „Übelste Texte“ immerhin auf Platz 5. Daß eine Band, ohne auch nur einen Akkord zu beherrschen solchen Erfolg erzielt, erregt die Gemüter, und A.O.K. wird als „neues Stück Musikgeschichte“ oder schlicht als „musikalische Zumutung“ beschrieben.

 

Im folgenden Jahr 1989 haben A.O.K. einen Plattenvertrag bei Metal Enterprises in der Tasche, und innerhalb von zwei (!) Tagen wird die erste LP „Anal oder Kot“ produziert, die so ausdrucksstarke Tracks wie „Buffo, Du hast Fett im Haar“ und „Frank Thorwarth von Tankard hat keinen Spatz“ enthält.

Kurz nach Erscheinen der Platte entsteht der Utzelglutzel-Fanclub für die immer größer werdende Fangemeinde.     

 

Im Jahr 1990 erscheint die zweite Scheibe „Baguette Attack“ mit Höhepunkten wie dem Titelsong "Baguette Attack", "B.N.S. (Baum, Nase, Stuhl)", "Scream bloody Tor", "Hu hu, huhuhu", „08/15“ und den ersten Cover-Versionen "Brombeerhagel" und "Was soll das Steffi?". Hierfür kann man als Gastmusiker den Schlagzeuger Sepp´l von der bundesweit bekannten Frankfurter Band „Flatsch“ gewinnen. Kritiken und öffentliche Aufmerksamkeit lassen nicht lange auf sich warten, man spricht von einer „schier unglaublichen musikalischen Steigerung“.  Kurz nach Beendigung des erneut zweitägigen Studioaufenthaltes verläßt Frank Steinert die Band, um sich musikalisch etwas sanfteren Tönen zuzuwenden. Die offizielle Begründung der Band: „Steinert musste gehen, denn er hatte heimlich geprobt!“

Auf der Suche nach einem neuen Drummer stößt man schon bald auf Ewu Wiese, Schlagzeuger der Metal-Haudegen Requiem und holt sich so den nach Tankards Arnulf zweitbesten Metal-Drummer Frankfurts ins Boot. Schon bald ist klar: „Wird Ewus Können weiter fortschreiten, muss man ihm schon bald beide Arme brechen!“

 

1991 lassen A.O.K. erneut von sich hören - die LP „Hardcore Cabaret“ wird veröffentlicht.

Auch hier fehlen unverwechselbare Stücke wie „Lambada Rausch“, „Donnerstag ist Spartag“ und „Schwarzbrot soll mein Mädel sein“ nicht. Mit Erscheinen dieser LP erlangt die Band auch ihre bis dahin visuelle Maxime: Der professionelle Grafiker und Zeichner Fillippo Spadaro prägt sein erstes A.O.K.-Cover mit seinem Pinselstrich, dem noch weitere geniale Cover folgen sollen, und wird so zu einem Markenzeichen der Band.

 

Am 13.12.1991 haben A.O.K. einen Live-Gig im Gambrinus in Bad Homburg. Vergebens wartet man auf Drummer Ewu Wiese, denn ihm gelingt klammheimlich rechtzeitig die Flucht nach Spanien! Mit von der Partie im Gambrinus sind als Vorband die Jungs von  "Lunatic Dictator", deren Drummer Stefan Zimmerling sich spontan und selbstlos als Aushilfe zur Verfügung stellt. Diese Alternative stellte sich als äusserst gelungen heraus, und so wird Stefan fortan zum festen Mitglied der Band.

Bei den Live-Gigs werden zunehmend einige der bereits veröffentlichten Cover-Versionen dargeboten. Hierbei profitiert die Band von dem Gastmusiker Roland Jakob, seinerzeit Gitarrist der Frankfurter Metaller "Requiem", der sich, ebenso wie Stefan, im Laufe der Zeit als vollwertiges Bandmitglied etabliert und A.O.K. schon bald zu Kritiken verhilft wie: „Es kommt zur Widerlegung der Maxime, nicht musizieren zu können und zu wollen.“

 

1992 erscheint der erste A.O.K. Live-Mitschnitt in Form von „Livehaftig und krank“ auf Video.

Ende 1992 begeben sich A.O.K. mit Requiem und Doppelbock auf Deutschlandtour, auf der A.O.K. die durchweg sehr gut besuchten Clubs zum Kochen bringt.

Mit dieser Tour übernimmt Henry Klaere von HHK Konzertservice fortan das professionelle Management der Band aufgrund der immer größer werdenden Anhängerschaft und der damit verbundenen stetig wachsenden Anzahl an Live-Auftritten.

Zu dieser Zeit beschreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" A.O.K. als eine Band „..von subtiler Intellektualität mit Texten, die eine metaphysische Qualität besitzen“.

1993 folgt die zweite Deutschlandtour mit Tankard, Tiamat und Morgoth. Sobald A.O.K. die Bühne entern, schaffen sie es auf Anhieb, die Leute in ihren Bann zu ziehen. Sie wirbeln furios und wie entfesselt auf der Bühne und lassen die Tour so zu einem unvergesslichen Erfolg werden.

 

1994 werden die Mini-LP „Livehaftig und krank“ sowie das 2. Home-Video „Lutzig und vitzig“ mit durchgehend genial skurrilen Sketchen veröffentlicht.

 

1995 erwartet die Fans bereits das nächste A.O.K.-Epos namens "Gibt es ein Leben nach dem Frühstück?" mit Klassikern wie „Amok auf der Autobahn“, „Wo ist meine Frau?“, „Unter der Theke“- von gnadenlosem Geprügel über unverkennbare Coverversionen bis hin zu kleinen, dadaistischen Hörspielen ist auch auf dieser CD alles vertreten, was die Band zu etwas Besonderem macht.

 

Schon Ende 1995 erscheint die wohl bis dahin inhaltsschwangerste CD „Eine Kuh voller Versionen“, mit dem Ohrwurm „Das Girl vom Wurststand“. Kritiker schreiben: „Daß Jochen Graf krank ist, weiß man, aber was ist denn jetzt schon wieder passiert?“ bis zu „Geschmacksgrenzen werden weit hinter sich gelassen.“

 

Aufgrund von persönlichen Differenzen werden die Live-Auftritte des legendären Michael Geisel (man erinnere sich an seine Stages-dives von einem Trampolin oder meterhohen Boxenturm ins Publikum) immer seltener. Nach seinem Umzug nach Berlin verliert A.O.K. 1995 dann sein wohl bis dato „kränkstes“ Bandmitglied.

 

1996- "9 ½ Jahre Schwachsinn" - dies wird mit einem amtlichen Live-Video zelebriert, zudem es endlich gelingt, sich von dem Knebelvertrag bei Metal Enterprises zu lösen.

Der Wechsel zum Label "Bellaphon" wird vollzogen, so daß A.O.K. im August 1996 das Album „Fettischisten“ veröffentlichen können. Hierzu ist am Bass als neuestes Bandmitglied Gerald Fend am Start, der es Jochen Graf fortan ermöglicht, sich selbst auf der Bühne freien Lauf zu lassen und dabei tieftontechnisch optimal unterstützt zu werden.

Nachdem "Die Ärzte" im Rock Hard 1994 A.O.K. zu ihrer offiziellen Lieblingsband erklären, kann man Bela B. und Rod Gonzalez dafür gewinnen, auf der CD "Fettischisten" die Songs „Fischers Fritze war eine Frau“, „Das Büblein wollt´ ein Mädel sein“ und „Currywurstmassaker“ gemeinsam einzusingen. Single-Beilage dieser CD ist der Track „Stromausfall“ -  bis heute der Kultsong der Band und Erfolgsgarant eines jeden Live-Gigs.

In den darauf folgenden Jahren kann man die Live-Performance von A.O.K. auf großen Festivals wie „With Full Force“, „Summermania“ und dem „Blind Guardian Open Air“ bewundern. Eine einzigarte Show inklusive Salatschlachten und Cornflakes-Soli lässt sowohl Fans als auch Veranstalter zu euphorischen Ergüssen bewegen.

 

2004 und 2006 erscheinen auf  dem Label "Locomotive Records" die CDs "Kinderlieder frei ab 18" und "Dreilochbegehbar und Herrenrundentauglich", bei denen der Band mit der Veröffentlichung eines Musikvideos zu dem Song "Butzemannslayer" und dessen Ausstrahlung auf VIVA und MTV ein neuer Meilenstein in der Bandhistorie gelingt. Mit diesen beiden Veröffentlichungen schlagen A.O.K. einen neuen, weniger komödiantischen Weg ein. Stattdessen überrascht den Hörer eine härtere und straightere Mischung aus Hardcore, Metal und Punk in einer musikalisch deutlich hochwertigeren Darbietung und Produktion als bisher, was die Band auf Live-Konzerten durch eine immense Intensität mit dem Publikum zu einer rasenden Einheit verschmelzen lässt.

 

2006 steigt der Gitarrist Axel Bernhard als bereicherndes Element in die Band ein,

2009 hingegen verlässt der Gitarrist Roland Jacob die Band aus persönlichen Gründen.

 

Die Band spielt über die Jahre konstant Club-Konzerte und Festivals/Open Airs (darunter mehrfach With Full Force Main-Stage, Suffering Life Festival, Rockarea Festival auf der Loreley, Rock Harz Festival, Eisenwahn Open-Air, Bornstokk Open-Air usw.) und wird jederzeit ihrem Ruf als aussergewöhnlich intensive und energetische Live-Band gerecht. Ein Höhepunkt hierbei ist die Mini-Clubtour im Februar 2010 im Osten der Republik, auf der die Stimmung bei Publikum und Band einen neuen Siedepunkt erreicht. Einen nicht geringen Anteil hieran haben einige griechische A.O.K. Hardcore-Maniacs, die extra zu diesen Shows aus Griechenland (!) angereist sind und jeden Abend dazu beitragen, den jeweiligen Club in einen Hexenkessel zu verwandeln.

 

2011 wechselt die Band zum Plattenlabel "Burnout Records" und veröffentlich mit der CD "Im Geiste schlicht" einen Tonträger, der die große Erfahrung der Band mit dem persönlichen musikalischen Enthusiasmus eines jeden einzelnen Bandmitglieds zu einem neuen Höhepunkt in der Bandhistorie reifen lässt. A.O.K. sind selbst nach wie vor beinharte und begeisterte Metal-, Hardcore- und Punkfans, was die Band immer wieder zu Höchstleistungen treibt und sich in "Im Geiste schlicht" überdeutlich widerspiegelt.

Macht Euch darauf gefasst, dass ein Ende der Fahnenstange noch sehr, sehr lange nicht in Sicht sein wird!!!

Leider hat uns Axl AXEL (GITARRE)  nach 6 Jahren aus PERSÖNLICHEN Gründen verlassen , der neue Mann an der Gitarre heisst FLO DECHER (Er ist auch ein Mann und teilweise lustig wie wir )

  

Band-Besetzung:

Jochen Graf – Gesang (seit 1987)

Peter Bernd  – Gesang (seit 1987)

Florian Decher - Gitarre (seit 2012)

Gerald Fend – Bass (seit 1996)

Stefan Zimmerling – Schlagzeug (seit 1991)

 

Diskografie:

Don´t bend for a friend – Demo 1988

Anal oder Kot – LP 1989

Baguette Attack – LP 1990

Reign in Brot – Livetape 1990

Hardcore Cabaret – LP 1991

Hardcore Cabaret – Livetape 1992

Livehaftig und krank – Live-EP 1994

Live mich nicht an! – Livetape 1994

Gibt es ein Leben nach dem Frühstück – CD 1995

Eine Kuh voller Versionen – CD 1995

Nothingcore (Best of)– CD 1996

Fettischisten – CD 1996

Kinderlieder frei ab 18 – CD 2004

Dreilochbegehbar & Herrenrundentauglich – CD 2006

Im Geiste schlicht – CD 2011

 

Videos:

Reign in Brot Live - 1988

Livehaftig und krank – 1992

Lutzig und vitzig - 1994

Das Jubiläumsvideo, 9 ½ Jahre Schwachsinn Live – 1996

 

DVD:

20 Liter Sacksuppe - 2005